Herbert Egl ›‹ Edit Oderbolz
Ausstellungsdauer: 27. April bis 23. Juni 2013
Mittwoch, 15. Mai, 19 h
Künstlergespräch mit Herbert Egl & Edit Oderbolz
einszehn, zweizehn, dreizehn, # 2
künstlerische Forschung zwischen Intuition und Logik
(eine Ausstellungsreihe von Jörg van den Berg)
In der Reihe ›einszehn, zweizehn, dreizehn,‹ stehen sich nach dem Präludium mit Guido van der Werve und dem ersten Duett Frances Scholz ›‹ Simon Wachsmuth nun im Zweiten Herbert Egl ›‹ Edit Oderbolz gegenüber. Die Werke der Beiden zeigen zunächst wenig Gemeinsamkeiten, der zweite Blick aber lässt ein je eigenes Verhältnis zwischen spielerischer Leichtigkeit und konzeptueller Strenge erkennen. Die radikal eigengesetzliche Logik ihrer Bilder kann um so mehr irritieren, als jederzeit deren Höchstmaß an Freiheit im Prozess des Machens erkennbar bleibt.
Herbert Egl zeigt sich als ein lustvoller Experimentator, der in seinen Bildern eine oft spielerisch anmutende Eigendynamik von Prozessen unter den Bedingungen eines disziplinierten Erforschens neuer Möglichkeiten von Farbe und Form im Medium Bild zulässt.
Edit Oderbolz’ Skulpturen machen den Raum als physischen Bewegungs- und mentalen Gedankenraum erfahrbar. Die genutzten Materialien aktiviert sie als inhaltliche Träger unterschiedlicher Ideen. In ihren Werken führt sie lapidar eine poetische Feinheit in den Details und eine Rohheit der Materialität zusammen. Man steht dezidierten Setzungen im Raum gegenüber, die ebenso bestimmt wie fragil bleiben.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ihr KvFn-Team
